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23.01.2021

Lese-Tipp: Was Massentierhaltung mit Pandemien zu tun hat

Prof. Dr. Andreas Michalsen erklärt im Gespräch mit dem MDR, was Massentierhaltung mit den neuen Viruserkrankungen der letzten Jahrzehnte zu tun hat.
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Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin

Die Corona-Pandemie hat die meisten Menschen überrascht. Viele Experten jedoch haben den Ausbruch einer Pandemie durch einen Virus, der vom Tier auf den Menschen überspringt, erwartet. Das Robert Koch-Institut beispielsweise hätte bereits 2012 in einer Risikoanalyse für den deutschen Bundestag eine Pandemie mit einem Coronavirus vorhergesagt, sagt Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin.

Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, würden seit Jahrzehnten zunehmen, erklärt er in einem Interview mit dem MDR.

Darin erläutert er, welche Rolle dabei die Massentierhaltung spielt. Diese würde komplett den Prinzipien von Abstand und Lockdown widersprichen, durch die wir gerade versuchen, die aktuelle Pandemie aufzuhalten. Wie diese mit dem Wachstum der Weltbevölkerung zusammenhängt und was durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung noch erschwerend hinzukommt. Außerdem lesen Sie, von welchen Tieren bekannte Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Masern, Keuchhusten und Influenza stammen.

 
 
 
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