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In der Sendung „Natürlich Gesund“ auf Radio Paradiso spricht Moderatorin Julia Nogli mit Dr. Katja Warnecke, Fachärztin für Innere Medizin und Leitende Oberärztin für Osteologie am Immanuel Krankenhaus Berlin über die Stärkung der Knochen im Alter. Die Folge beleuchtet, wie körperliche Stabilität erhalten werden kann, was Osteoporose genau ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem wird erklärt, wie Osteoporose-Medikamente wirken und welche Risiken, wie etwa Kiefernekrose, bestehen können. Die Sendung vermittelt praxisnahe Tipps und fundiertes Wissen für ein aktives, stabiles Leben im Alter.

Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags lädt das Immanuel Krankenhaus Berlin am 10. März 2026 zu einer besonderen Infoveranstaltung ein, die sich mit der Knochengesundheit von Frauen beschäftigt. Unter dem Titel „Starke Frauen – starke Knochen“ bieten Experten & Expertinnen, darunter auch Dr. Katja Warnecke, praxisnahe Einblicke in Medizin, Bewegung und Ernährung – für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und interdisziplinären Austausch rund um die Frauengesundheit.

Starke Knochen im Alter

Dr. med. Katja Warnecke erzählt in der Sendung „Natürlich gesund“, wie man körperliche Stabilität im Alter erreicht, was man  bei einer Osteoporose-Erkrankung tun kann und was Osteoporose-Medikamente bringen.

Julia Nogli: Radio Paradiso und Natürlich gesund. Mein Name ist Julia Nogli. Unser Thema heute „Starke Knochen im Alter“.

Was unsere Knochen stärkt jeden Tag. Und darüber spreche ich mit Dr. Katja Warnecke, Fachärztin für innere Medizin und Oberärztin Osteologie der Abteilung Rheumatologie, klinische Immunologie und Osteologie am Immanuel Krankenhaus Wannsee. Hallo, ich grüße Sie.

Katja Warnecke: Ja, guten Tag. Vielen Dank. Ja, starke Knochen.

Julia Nogli: Das ist ein starkes Thema, finde ich. Warum sind die Knochen so wichtig?

Katja Warnecke: Ja, dazu muss ich sagen, wir sehen ja in unserer Abteilung für Osteologie, also im stationären und im ambulanten Bereich viele Patienten mit vielen verschiedenen Altersgruppen auch.

Und wir sehen eben nicht nur Patienten mit Osteoporose, sondern auch mit Verschleißerscheinungen. Und wir sehen, dass mit dem Alter viele Probleme im Bewegungsapparat auftauchen. Also es kommt eben zu einer gewissen Steifigkeit, das Bindegewebe, Arthrosen entstehen, also Gelenkverschleiß mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Zudem ist der Band- und Muskelapparat nicht mehr so elastisch. Und meist verändert sich dadurch auch die Statik von den Patienten oder von uns einfach. Der Bewegungsablauf ist nicht mehr so geschmeidig wie in der Jugend.

Und der Körper muss eben einen anderen Schwerpunkt finden und die Balance neu finden. Und der zweite Punkt ist neben dieser Steifigkeit, dass es eben im Alter zu Muskelabbau kommt. Wir bauen nicht nur Knochen ab, sondern eben auch Muskel, Masse.

Und in extremen Fällen sprechen wir von Sarkopenie, wenn der Muskel so weit abgebaut ist, dass er von Fett größtenteils ersetzt wird. Das heißt, was kann ich tun für körperliche Stabilität im Alter, dass ich schon in jüngeren Tagen mit Sport anfange? Und die WHO empfiehlt 150 Minuten Sport pro Woche mit Krafttraining.

Ganz, ganz wichtig, Balancetraining, Ausdauertraining und Dehnübung. Der zweite wichtige Faktor für körperliche Stabilität im Alter ist eine gesunde Ernährung. Und natürlich brauche ich für den Knochen eine ausreichende Calciumzufuhr täglich, bedeutet 800 bis 1000 Milligramm Calcium täglich, zum Beispiel in Form von Frischkost für Gemüse, Obst, Milchprodukte, calciumreiches Mineralwasser.

Aber neben der Calciumversorgung ist es auch ganz wichtig und das haben wir in den letzten Jahren eben deutlich auch betont, das haben auch viele Studien ergeben, dass eine gute Eiweißversorgung wichtig ist. Ab dem 65. Lebensjahr sollte jeder ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu sich nehmen.

Julia Nogli: Das klingt jetzt nach Rechnerei, aber Sie können es auch wieder vereinfachen. Ja, ein Ei, ein Joghurt.

Katja Warnecke: Genau.

Das ist gar nicht so einfach, weil eine gesunde Ernährung bedeutet eben auch weniger Fleisch und Fisch, auch aus ökologischen Gründen, klar. Und bisher war Fleisch und Fisch eben einer der Hauptquellen. Und wenn ich jetzt so sage, 60 Kilo schwerer Mensch braucht 60 Gramm Eiweiß.

Und wenn ich weiß, ein Ei hat 13 Gramm, dann komme ich mit einem Ei in der Woche nicht weit. Ich rede jetzt auch nicht davon, dass jeder fünf Eier am Tag essen soll, sondern muss sich wirklich Gedanken machen, wie man das deckt. Und wenn ich dann in der Ambulanz zum Beispiel mit den Patienten über ihre Ernährung spreche und dann wird mir geantwortet, ich esse morgens einen Toast mit Marmelade, dann weiß ich, da ist überhaupt nichts drin, schmeckt vielleicht gut, aber es ist weder irgendwas Gesundes, noch Eiweiß oder Kalzium drin.

Ja, und das ist zum Beispiel ein wichtiger Punkt, wo wirklich jeder noch mal sich selber korrigieren kann. Und das Dritte in der Ernährung, aber das weiß, glaube ich, auch jeder, der Osteoporose hat, dass der Vitamin D-Haushalt stimmen muss. Wir brauchen ja Vitamin D, um Kalzium in den Knochen einzubauen und auch für unsere Muskulatur und in unseren Berliner Breitengraden können wir im Winter kaum Vitamin D bilden.

Also das ist auch ein wichtiger Punkt, sollte jeder auch berücksichtigen.

Julia Nogli: Aber auch nicht einfach so, habe ich mal gesagt. Nicht einfach den Vitamin D-Spiegel einmal überprüfen.

Katja Warnecke: Der sollte so zwischen 30 und 50 Nanogramm pro Milliliter liegen und dann eben entsprechend substituieren. Wir können in der Regel nur über die Ernährung so zehn Prozent des Haushaltes überhaupt decken. Und die Haut nimmt auch, je älter wir werden, weniger oder kann weniger Vitamin D produzieren.

Also es macht durchaus Sinn, da einmal nachzugucken. Und wenn ich jetzt noch mal auf den Eingang zurückkomme, auf die Frage, wie kann ich denn mehr körperliche Stabilität im Alter bekommen? Die gute Nachricht ist, wir können mit jedem Alter damit anfangen, Sport zu treiben und unsere Ernährung zu ändern.

Und das sehe ich ganz schön an unseren Patienten, wenn die im nächsten Jahr zur Verlaufsmessung kommen und berichten, ich habe das berücksichtigt, ich habe das in meinen Alltag eingebaut, ich habe mehr Sport gemacht, ich habe gesünder gegessen und mir geht es deutlich besser. Dann freut sich der Patient nicht nur, sondern ich auch.

Julia Nogli: Da habe ich auch gleich ein paar Fragen noch dazu. Dieser Sport heißt ja nicht ins Sportstudio gehen unbedingt, sondern das sind auch Übungen, die ich zu Hause machen kann eigentlich.

Katja Warnecke: Ja, absolut, absolut. Also es geht eben auch um Kraft.

Das ist ganz wichtig. Aber die kann man natürlich, wenn man sie erlernt hat, auch zu Hause machen. Dazu gehören gymnastische Übungen, damit man auch flexibel bleibt und Dehnübungen.

Das kann man durchaus zu Hause auch machen.

Julia Nogli: Das ist ja so, dass die Muskulatur ernährt auch die Knochen. Also das ist ein Wechselspiel.

Katja Warnecke: Ja, also der Muskel hat eine Zugkraft am Knochen und eine Druckkraft am Knochen. Und der Knochen wird dadurch stabiler, weil er vom Muskel sozusagen bedient wird. Ganz wichtig.

Und eine gut trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur übernimmt 80 Prozent der Haltearbeit. Das sage ich wirklich jedem Patienten. Und das ist so wichtig, dass man da wirklich eine Stabilität hat.

Julia Nogli: Ja, Stichwort Osteoporose. Sie haben sie ja eben schon erwähnt. Was ist das eigentlich?

Katja Warnecke: Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochens, wo es zu einem Knochenschwund kommt. Also die Knochenmasse nimmt ab und die Mikroarchitektur nimmt ab. Und dies führt zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit.

Es ist normal, dass wir im Alter alles abbauen. Das hatte ich ja schon erwähnt. So ab dem 40.

Lebensjahr bauen wir auch kontinuierlich Knochen ab. Aber wenn dann ein Maß zu viel erreicht ist, dann kommt es eben zu dieser Knochenbrüchigkeit.

Julia Nogli: Und das gibt die Gefahr, dass schnell Knochenbrüche am Sturz oder so. Oder sogar in sich einfach, gibt es auch.

Katja Warnecke: Genau. Also wir vergleichen das immer ganz gerne mit mit einem Fachwerkhaus, wo bestimmte Balken einfach fehlen. Und man kann sich dann auch vorstellen, dass da nicht mehr genug Stabilität da ist.

Julia Nogli: Wie bemerkt denn die Patientin oder der Patient, dass er Osteoporose hat?

Katja Warnecke: Das ist schwer. Das kann man ganz oft nicht merken. Also man muss schon ein bisschen hellhörig sein, wenn man familiär belastet ist oder ein gewisses Risikoprofil hat.

Wenn auch so chronische Rückenschmerzen auftreten, wo so Muskelverspannung auftreten, könnte das ein Hinweis sein. Aber es ist eigentlich schwer zu merken.

Julia Nogli: Kann aber dann bei Ihnen diagnostiziert werden?

Katja Warnecke: Ja, absolut. Absolut. Und wichtig ist, dass man dann eben auch den ganzen Menschen betrachtet, dass man das Risikoprofil sich anguckt, die Vorgeschichte des Patienten und seinen Bewegungsablauf sich anguckt und dann guckt, zum Beispiel mit einer Knochendichte, wie niedrig ist die denn?

Und muss ich denn jetzt hier schon handeln? Ich rede jetzt von Medikamenten. Handeln muss ja jeder.

Julia Nogli: Genau. Und was wären das? Gibt es also Medikamente?

Katja Warnecke: Was machen die und mit welchem Erfolg? Genau. Die Osteoporose-Medikation ist schon seit vielen Jahren ein guter Begleiter in der Therapie der Osteoporose.

Und wir behandeln, das ist wichtig, mit einem Medikament nicht dauerhaft, sondern in Sequenzen und versuchen immer längere Pausen einzulegen. Also, es ist nicht so wie beim Bluthochdruck. Ist ja auch eine chronische Erkrankung, wo wir dauerhaft Medikamente geben.

Dann legen wir Pausen ein. Und Ziel ist es eben, Knochenbrüche zu verhindern. Wir haben auf der einen Seite die antiresorptiven Medikamente und auf der anderen Seite die osteoannabolen Medikamente.

Ich erkläre das gleich. Die antiresorptiven Medikamente hemmen den Knochenabbau und der Aufbau arbeitet zunächst so ganz normal weiter. Hier können wir ungefähr 50 Prozent von Knochenbrüchen verhindern.

Und dann haben wir die osteoannabolen Medikamente, die den Knochenaufbau fördern, aber eben nur begrenzt einsetzbar sind. Hier müssen wir auf Kontraindikationen im Vorfeld achten. Ja, und im besten Fall verhindern diese osteoannabolen Medikamente 70 Prozent von Knochenbrüchen.

Was wichtig zu sagen ist, dass wir eine Therapiepause, also eine Medikamentenpause nur einleiten können, wenn wir mit einem Bisphosphonat abschließen, weil die Bisphosphonate so lange gut und gut im Knochen bleiben und dadurch den Knochen eben länger noch schützen.

Julia Nogli: Also da müssen die Patienten auch schön dranbleiben und konsequent sein und ihnen da vertrauen und nicht mittendrin irgendwas abbrechen oder zur falschen Zeit abbrechen, sondern das ist ein Plan.

Katja Warnecke: Das ist ein Plan. Und genau, und das ist eben auch ganz wichtig, dass die Patienten sich daran halten, weil es eben bestimmte Medikamente auch gibt, die nicht einfach so abgesetzt werden können. So diese Antikörper zum Beispiel. Ich glaube, das weiß fast jeder Osteoporose-Patient, dass dieses Denosumab, was ein tolles Medikament ist, aber was nicht einfach so abgesetzt werden kann.

Julia Nogli: Also da wären die selber so ein bisschen auch zum Fachmann für ihre Krankheit, Fachmännchen. Dann habe ich den Begriff Kiefernekrose im Zusammenhang gelesen. Was ist das denn und warum ist das so ein großes Risiko?

Katja Warnecke: Ja, also erst mal, was die Kiefernekrose überhaupt ist. Es ist ein Absterben des Kieferknochens. Es kommt zum Zahnverlust.

Das kann durch eben Osteoporose-Medikamente ausgelöst werden, aber auch durch Bestrahlung, Unfälle, Entzündung. Gibt also mehrere Ursachen. Aber bei der Medikation, bei Osteoporose-Patienten ist das häufig ein Thema, weil es als Nebenwirkung bei den Bisphosphonaden oder auch beim Denosumab reingeschrieben ist.

Und es ist auch so. Jetzt gibt es aber seit vielen Jahren viele Daten, die gesammelt wurden. Und ich möchte dazu sagen, also, wenn jemand plant, ein Bisphosphonat oder ein Antikörper des Denosumab zu bekommen, dann sollte er im Vorfeld zum Zahnarzt gehen, klären, ob er irgendwelche Entzündungsprozesse hat oder ob er Entzündungsprozesse im Kiefer hat.

Wenn der Zahnarzt mit im Boot sitzt, dann ist das Risiko nicht hoch. Klar, wenn ich noch andere Erkrankungen habe wie eine Rheuma-Erkrankung mit schlechter Speichelbildung, also trockener Mundschleimhaut oder auch sogar Kortison einnehme oder was wirklich extrem ist, ist bei Tumor-Patienten, die per se schon ein schlechtes Immunsystem haben oder eben auch diese Bisphosphonate in zehnfacher Dosierung brauchen, dann ist das Risiko dieser Kiefernekrosen hoch. Aber wenn ich Osteoporose-Patient bin und plane eine dreijährige Bisphosphonat-Therapie, dann ist das Risiko gering.

Also man schätzt es auf 4 auf 10.000. Also Zahnarzt mit im Boot und auch diese professionelle Zahnreinigung? Genau, die gehört auch dazu, dass einfach geschaut wird, ob irgendwo Entzündungsprozesse sind, dass man da vorbeugt.

Julia Nogli: Dann ist mir aufgefallen oder konnte man lesen, dass Frakturen, also Brüche öfter auftreten, wenn schon mal einer war. Das ist ja besonders unglücklich.

Katja Warnecke: Also was bedeutet das denn für die Menschen? Also als Erstes finde ich ganz gut, dass seit 2023, da wurden die Leitlinien aktualisiert, dass diese Begrifflichkeit verankert wurde.

Das bedeutet eigentlich, wenn ich einen Schenkelhalsbruch oder einen Wirbelkörperbruch im Rahmen der Osteoporose erleide, dass das Risiko für einen weiteren Bruch in den nächsten zwölf Monaten deutlich erhöht ist. Und auch, dass zum Beispiel, wenn jemand vermehrt Kortison braucht oder häufiger stürzt, dass da eben auch die Bruchgefahr erhöht ist. Und das ist mit aufgenommen worden.

Das finde ich gut. Da sollte jeder Patient hellruhig sein, weil einfach die Gefahr für weitere Brüche in diesem kurzen Zeitraum danach eben höher ist.

Julia Nogli: Und was kann man dann machen?

Katja Warnecke: Entsprechend medikamentös behandeln, den Patienten begleiten. Ich glaube auch, das hat mehrere Ursachen. Also auf der einen Seite natürlich, wenn ich zum Beispiel über einen Wirbelkörperbruch spreche, dann kann sich jeder vorstellen, dass die benachbarten Wirbelkörper, die ja auch osteoporotisch sind, einfach plötzlich eine andere Belastung haben und dass dadurch die auch leichter brechen.

Dann kommt eine Muskelverspannung dazu, dass die Patienten schlechter auch durchbluten und steifer sind in der Beweglichkeit. Und dann spielt, glaube ich, eine ganz große Rolle auch die Angst der Patienten vor Stürzen. Das ist ein bisschen so, als wenn ich einem Kleinkind sage, pass auf mit dem Glas Milch, wenn du jetzt ins Wohnzimmer gehst, stolpere nicht und dann stolpert es erst recht.

Und so ist es, glaube ich, auch bei Osteoporose-Patienten. Die müssen im Kopf freier werden und sich wieder was zutrauen.

Julia Nogli: Also das klingt alles danach, dass Sie da sehr gut umfassend beraten. Ist das sogar so eine Osteoporose Sprechstunde? Oder wie kann man sich das vorstellen?

Katja Warnecke: Wir beraten im ambulanten Bereich genau über diese Themen und gucken uns auch an, welches Medikament am besten ist, was der Patient für sich verbessern kann.

Wir sehen ja auch, wie er zu uns reinkommt, welche Defizite er hat im Bewegungsapparat, also Bewegungsablauf. Und im stationären Bereich, wenn die Schmerzen wirklich extrem sind, dann kriegen die auch ganz viel Physiotherapie, Ergotherapie, physikalische Anwendung. Wir begleiten sie.

Also was ich wirklich ganz toll finde, ist immer die Gangschule. Da lernen die Patienten ganz viel Stabilität und noch mal neu das Laufen. Auch wenn sie mir immer alle kommen mit ich kann doch laufen.

Nee, manchmal macht man auch einiges falsch, gerade wenn Schmerzen da sind.

Julia Nogli: Ja, das ist super. Und das ist sozusagen eine Kassenleistung dann.

Katja Warnecke: Ja, genau. Der stationäre Aufenthalt.

Julia Nogli: Ja, es ist ein sehr verbreitetes Problem. Osteoporose, aber nicht automatisch, dass jeder über 70-Jährige das hat.

Katja Warnecke: Nein, nein. Wir sagen, dass es jetzt möchte ich nichts Falsches sagen. Jede fünfte Frau über 50 und jeder 17. Mann über 50 an Osteoporose leitet. Das ist schon eine ganze Menge.

Und je älter wir werden, desto wahrscheinlicher ist es ja auch, weil natürlich dann auch die Alters Osteoporose, die senile Osteoporose dazukommt. Und da müssen wir mit den Patienten besprechen. Macht es Sinn, den Knochen zu schützen?

Noch mal zusätzlich mit Medikament oder nicht?

Julia Nogli: Ja, eine umfassende Beratung geprägt von viel Erfahrung gehört also dazu, wenn es um Osteoporose geht, um starke Knochen auch im Alter. Und wie wir gerade gehört haben, sind Frauen davon ja weithäufiger betroffen.

Nicht nur darum wird es gehen bei einer Veranstaltung beim Immanuel Krankenhaus Wannsee nächste Woche am Dienstag, dem 10. März ab 15 Uhr. Starke Frauen, starke Knochen heißt es dann mit verschiedenen Ärztinnen und Ärzten, die über moderne Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

Frau Dr. Warnecke wird auch dabei sein über Ernährung, Krafttraining, gesundes Altern und vieles mehr. Sie sind da herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung hier auf www.paradiso.de in unserer Mediathek unter natürlich gesund. Einen angenehmen Abend für Sie mit Radio Paradiso.