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Am 11. Juni haben zahlreiche Mitarbeitende des Immanuel Krankenhauses Berlin aus den Standorten Wannsee und Buch gemeinsam mit rund 2.000 Beschäftigten aus Berliner Krankenhäusern sowie weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern an einer Kundgebung am Brandenburger Tor teilgenommen.

Zu dem Protest hatten die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) und die Gewerkschaft ver.di anlässlich der ersten Lesung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes im Deutschen Bundestag aufgerufen.

Sorge vor zusätzlichen Belastungen
Die Veranstalter und die Krankenhäuser sehen in den geplanten Regelungen erhebliche finanzielle Belastungen für Krankenhäuser. Befürchtet werden negative Auswirkungen auf die Patientenversorgung sowie eine unzureichende Refinanzierung steigender Personal- und Sachkosten und damit ein weiter wachsender wirtschaftlicher Druck auf die Kliniken.
Mit der Kundgebung haben die Teilnehmenden auf die Bedeutung einer verlässlichen Finanzierung des Gesundheitswesens aufmerksam gemacht und ihre Sorgen über die Folgen der geplanten Gesetzesänderungen zum Ausdruck gebracht.

Symbolische Aktion vor dem Brandenburger Tor
Ein sichtbares Zeichen setzte eine symbolische Protestaktion: Neben einer Bettenblockade wurden zwei Krankenhausbetten durch einen Abrissbagger symbolisch zerstört. Damit sollte auf die aus Sicht der Veranstalter drohenden Einschnitte in der Gesundheitsversorgung aufmerksam gemacht werden.

An der Kundgebung nahmen zudem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenhauswesen und Gewerkschaften teil.

Mehr Informationen zum Immanuel Krankenhaus Berlin

Protest am Brandenburger Tor gegen die geplanten Kürzungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Viele Demonstranten bei Protest
Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Gesundheit, Wissenschaft und Pflege
Protest am Brandenburger Tor gegen die geplanten Kürzungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Am Brandenburger Tor setzten Unterstützerinnen und Unterstützer ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen
Leere Krankenhausbetten auf Straße
Mitarbeitende vom Immanuel Krankenhaus Berlin bei Demonstration
Mitarbeitende mit Banner vor Brandenburger Tor
IKB-Mitarbeitende bei Kundgebung
BKG-Geschäftsführer Marc Schreiner
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