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Frauengesundheit wird in Deutschland noch immer nicht ausreichend berücksichtigt – mit teils schwerwiegenden Folgen für die körperliche und mentale Gesundheit von Frauen. Erkrankungen wie Osteoporose oder Sarkopenie werden häufig zu spät erkannt, Präventionspotenziale bleiben ungenutzt. Dabei sind gezielte Vorsorge, frühzeitige Diagnostik und individuell angepasste Therapien entscheidend für Lebensqualität und gesunde Langlebigkeit. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März setzt das Immanuel Krankenhaus Berlin ein starkes Zeichen, um auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen.

Krafttraining ist Knochenmedizin

Dr. med. Claudia Römer, Oberärztin und Leitung des Bereiches Sportmedizin und Leistungsdiagnostik am Immanuel Krankenhaus Berlin, betont die zentrale Rolle von Bewegung:
„Krafttraining ist ein essenzieller Bestandteil der Prävention und Therapie von Osteoporose und Sarkopenie. Für Frauen aller Altersgruppen kann regelmäßiges, gezieltes Training die Knochendichte erhöhen und Muskelmasse erhalten – zwei Schlüssel, um die Lebensqualität zu verbessern. Zyklusbasiertes Training, das den individuellen hormonellen Rhythmus berücksichtigt, ermöglicht es, die Effekte des Trainings zu maximieren und den Körper optimal zu unterstützen.“

Prävention ist aktive Selbstfürsorge

Auch Prävention und medizinische Begleitung sind entscheidend. Dr. med. Katja Warnecke, Leitende Oberärztin für Osteologie am Immanuel Krankenhaus Berlin, erklärt:
„Osteoporose ist eine chronische Erkrankung, die Frauen in jedem Lebensalter betrifft. Durch präventive Maßnahmen wie gezieltes Krafttraining, eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D sowie regelmäßige ärztliche Kontrolle kann der Verlust der Knochendichte effektiv reduziert werden. Eine frühzeitige Diagnose und maßgeschneiderte Therapie sind entscheidend, um das Risiko von Frakturen zu verringern. Starke Knochen entstehen nicht zufällig – sie sind das Ergebnis aktiver Vorsorge und eines bewussten Umgangs mit der eigenen Gesundheit.“

Ernährung stärkt Knochen und fördert Lebensdauer

Die Ernährung spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle für gesunde Langlebigkeit. Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt für Naturheilkunde und Ernährungsmedizin am Immanuel Krankenhaus Berlin, unterstreicht:
„Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für die Prävention von Osteoporose und die Förderung der Longevity, insbesondere bei Frauen. Nährstoffe wie Kalzium, Vitamin D und Magnesium und auch die sekundären Pflanzenstoffe von Beeren, Gemüse und Obst  tragen dazu bei, die Knochendichte zu erhalten und das Risiko von Brüchen zu verringern. Eine gezielte, nährstoffreiche Ernährung unterstützt nicht nur den Körper bei der Stärkung der Knochen, sondern fördert auch die allgemeine Zellgesundheit und die Lebensqualität – eine grundlegende Maßnahme, um die Lebensspanne aktiv und gesund zu verlängern“

Infoveranstaltung zum Weltfrauentag im Immanuel Krankenhaus Berlin

Für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und interdisziplinären Austausch rund um die Frauengesundheit lädt das Immanuel Krankenhaus Berlin am 10. März 2026 zu einer besonderen Infoveranstaltung ein, die sich mit der Knochengesundheit von Frauen beschäftigt. Unter dem Titel „Starke Frauen – starke Knochen“ bieten Expertinnen und Experten praxisnahe Einblicke in Medizin, Bewegung und Ernährung. 
    
Mehr Informationen im Veranstaltungskalender.

Mehr Informationen zum Immanuel Krankenhaus Berlin.