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Engagement für Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin
Immanuel Krankenhaus unterzeichnet Charta
Das Immanuel Krankenhaus Berlin hat heute die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland unterzeichnet. Mit diesem Schritt schließt sich das Krankenhaus der von der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) unterstützten Charta an und bekräftigt sein Engagement für eine hochwertige Palliativversorgung. Gleichzeitig setzt es ein starkes Signal für die weitere Verankerung der Hospiz- und Palliativkultur im Gesundheitswesen. Insgesamt haben sich die große Mehrheit der Kliniken in der Hauptstadt dem Charta-Prozess angeschlossen. Die Charta-Unterzeichnung durch das Immanuel Krankenhaus Berlin ist zugleich Ausdruck einer Zusammenarbeit, die am Standort Wannsee seit vielen Jahren gelebt wird.
Nah am Menschen – gemeinsam am Standort Wannsee
Das Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee und das Diakonie Hospiz Wannsee sind auf dem gemeinsamen Campus an der Königstraße nicht nur räumlich eng verbunden, sondern arbeiten auch in vielen Bereichen eng zusammen. Beide Einrichtungen gehören zur Immanuel Albertinen Diakonie und ihre Kooperation steht beispielhaft für deren Philosophie, Krankenhausversorgung und Hospizarbeit eng miteinander zu verzahnen – so wie auch an den weiteren krankenhausnahen Hospizen des Konzerns in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein: Nah am Menschen, abgestimmt im Alltag und verlässlich auch in besonderen Situationen.
Zusammenarbeit im Alltag
Die enge Verbindung von Krankenhaus und Hospiz in Berlin-Wannsee zeigt sich im Alltag auf vielfältige Weise: durch gemeinsame organisatorische Strukturen so wie durch eine engagierte fachliche Zusammenarbeit. Die vielfältigen Angebote der Abteilung für Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin geben auch wertvolle Impulse für die Versorgung der Gäste im Hospiz.
Verlässliche Partnerschaft auch in besonderen Situationen
Wie tragfähig und verlässlich die Zusammenarbeit ist, zeigte sich Anfang Januar 2026 nach dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten. Da das Diakonie Hospiz Wannsee infolge des Stromausfalls zeitweise ohne Stromversorgung war, wurden die 13 Gäste vorsorglich in das Immanuel Krankenhaus Berlin verlegt. Das Krankenhaus blieb dank seiner Notstromversorgung jederzeit betriebsfähig und stellte dem Hospiz kurzfristig einen eigenen Bereich zur Verfügung. Dort wurden die Gäste fünf Tage lang versorgt, bevor sie nach Wiederherstellung der Stromversorgung wieder in das Hospiz zurückkehren konnten.
Weitere Informationen zum Diakonie Hospiz Wannsee erhalten Sie hier: diakonie-hospiz-wannsee.de/
Weitere Informationen zur Palliativversorgung in Berliner Krankenhäusern erhalten Sie bei der Berliner Krankenhausgesellschaft BKG: bkgev.de/palliativversorgung/

