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08.09.2017

Cannabis als Medikament bei Multipler Sklerose

Der Informationstag Mulitple Sklerose am 9. September von 11 bis 14 Uhr im Konferenzzentrum der Immanuel Klinik Rüdersdorf bringt Besucher auf den neusten Stand zu medikamentöser Behandlung und zur Therapie mit Cannabis.

Chefarzt Dr. med. Thomas Brosch informiert am 9. September 2017 über die Rechtslage und Wirkung von Cannabis in der Behandlung von Multipler Sklerose.

Die Immanuel Klinik Rüdersdorf lädt gemeinsam mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Brandenburg am 9. September 2017 von 11 bis 14 Uhr zum Informationstag Multiple Sklerose in das Konferenzzentrum der Klinik am Seebad 82/83 ein.

Neben einem allgemeinen Überblick über neue Entwicklungen in der medikamentösen MS-Therapie ist der Schwerpunkt der Vortragsveranstaltung auf vielfachen Wunsch von Patienten das Thema Cannabis bei Multipler Sklerose. Seit 1. März 2017 dürfen getrocknete Cannabisblüten und Cannabisextrakt chronisch kranken und schwerkranken Patienten auf Kosten der Krankenkassen verordnet werden. Bei der MS kann in bestimmten Situationen bereits seit 2011 ein arzneimittelrechtlich zugelassenes Cannabispräparat eingesetzt werden.

„Cannabis kann für einige MS-Patienten eine interessante Alternative sein, weil es muskelentspannend, gegen Übelkeit und gegen Entzündungen wirken kann. Es ist aber kein Wundermittel, das die Behandlung revolutionieren würde“, sagt Dr. med. Thomas Brosch, Chefarzt der Abteilung Neurologie und Schmerztherapie der Immanuel Klinik Rüdersdorf.

Das Programm und den Kontakt für die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung finden Sie hier

Die Immanuel Klinik Rüdersdorf behandelt in ihrer MS-Ambulanz mehr als 300 Patienten.

 
 
 
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