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16.04.2014

Rückblick auf den Gesundheitstag in der Urania

Die interdisziplinär angelegten Vorträge rund um "Orthopädie für Berlin" besuchten am 10. April 2014 rund 180 Interessierte.

Interessiert lauschten die Besucher den Vorträgen zur interdisziplinären Orthopädie in der Urania

Rund 180 Interessierte strömten am 10. April zum Gesundheitstag des Immanuel Krankenhauses Berlin in die Urania. Das Thema lautete „Orthopädie für Berlin – interdisziplinäre Konzepte für Beweglichkeit und Schmerzfreiheit“.

Der Geschäftsführer des Krankenhauses Roy J. Noack begrüßte die Gäste und betonte einführend die enge Verzahnung der orthopädischen Fachabteilungen Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie sowie Untere Extremität, Endoprothetik, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie mit den internistischen Bereichen der Rheumatologie, Naturheilkunde und Osteologie als einzigartige Besonderheit des Fachkrankenhauses in Berlin.

Durch langjährige rheumatische Erkrankungen können Folgeschäden am Bewegungsapparat entstanden sein, oder altersbedingte Verschleißerscheinungen, bei denen ein operativer Eingriff eine erfolgreiche Schmerzbehandlung darstellt. Die Chefärzte der orthopädischen Fachabteilungen Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie sowie Untere Extremität, Endoprothetik, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie verdeutlichten eindrucksvoll anhand von Beispielen die orthopädischen Möglichkeiten und wie durch minimalinvasive Eingriffe wieder mehr Lebensqualität erreicht werden kann. Ob durch Gelenkersatz, in seltenen Fällen Gelenkversteifungen oder beispielsweise in der Handchirurgie durch einen besonderen chirurgischen Eingriff, den schonenden handflächenseitigen Zugang.

Der interdisziplinäre Aspekt wurde in den einrahmenden Vorträgen der Chefärzte der Rheumatologie und Naturheilkunde deutlich. Um Beweglichkeit und Schmerzfreiheit besonders bei rheumatischen Erkrankungen zu bewirken, ist die frühzeitige Therapie für eine gute Behandelbarkeit der Symptome von hoher Wichtigkeit.

Konservative Therapien stehen hier im Vordergrund – auch in der Schmerztherapie der Patienten, die sinnvoll mit naturheilkundlichen Maßnahmen wie z.B. einer Behandlung mit Blutegeln, kombiniert werden können. Blutegel haben eine „kleine Apotheke“ in ihren Speicheldrüsen, deren Wirkstoffe tief in das Gewebe vordringen können. Auch Kneipp-Anwendungen können die Schmerzempfindlichkeit des gesamten Körpers mindern.

Als Bindeglied zwischen den medizinischen Disziplinen, Ergo- und Physiotherapeuten und allen weiteren Professionen im Krankenhaus steht die Pflege. Sie ist die Profession mit dem meisten Kontakt zum Patienten. Sie übernimmt die anschließende Wundversorgung, begleitet die Nachbehandlung und unterstützt den Patienten nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ziel ist die Erlangung bzw. Erhaltung einer höchstmöglichen Selbstständigkeit.

Viele Zuhörer nutzten die Gelegenheit ihre persönlichen Anliegen zu schildern und den Ärzten Fragen zu stellen, und so hätte es sicherlich noch deutlich länger nach Veranstaltungsende weitergehen können.

Deutlich wurde an diesem Abend, dass es für eine Behandlung des gesamten Menschen einen interdisziplinären Ansatz mit verschiedenen Spezialisten braucht, den es so nur im Immanuel Krankenhaus Berlin mit den genannten Ausprägungen gibt.

 
 
 
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