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22.09.2017

Von Schwestern und Vätern, Krankheit und Tod

Wie Familien mit todkranken Angehörigen umgehen sehen Sie vom 9. bis 12. November 2017 bei den Filmtagen "Vom Abschied lernen" im Bali-Kino in Berlin-Zehlendorf.

Zum siebten Mal veranstaltet das Diakonie-Hospiz Wannsee gemeinsam mit dem Bali-Kino in Berlin-Zehlendorf die Filmtage „Vom Abschied lernen“. In diesem Jahr beschäftigen sich die Filme damit, wie sich das familiäre Gefüge verändert, welche neuen Herausforderungen sich stellen, welche Lösungen gefunden werden müssen, wenn ein Familienmitglied todkrank geworden ist.

Sterben und Tod verändern Menschen, verändern ihre Beziehungen, ihr gemeinsames Zusammenleben. Das Leben der Eltern, Geschwister und Partner ist sehr beeinträchtigt, manchmal über Jahre hinweg.

Authentisch beschreibt der Dokumentarfilm „Kinder! Liebe! Zukunft!“ die massiven Veränderungen in einer neu gegründeten Patchworkfamilie, als der Vater unerwartet die Diagnose Krebs erhält und nur noch wenige Lebensmonate vor sich hat. In diesem Moment zerplatzen die gemeinsam geschmiedeten Zukunftspläne. Die Familie steht plötzlich vor völlig neuen, anderen Fragen und muss sich ein weiteres Mal sehr kräftezehrend auf die veränderte Situation einstellen. Auf ganz andere Weise reagiert die Familie von Jesse, Kate und Anna auf die Erkrankung der älteren Schwester in dem Film „Beim Leben meiner Schwester“. Anna wurde von ihren Eltern gezeugt, um das Leben ihrer krebskranken Schwester durch eine Nierenspende zu retten. In ihrer Familie dreht sich alles um die kranke Schwester, Anna selbst wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Schließlich verweigert sie die lebensrettende Spende für ihre Schwester.

Mit der Figur des krebskranken 15-jährigen Donald taucht der Film „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ tief in die emotionale Zerrissenheit eines todkranken Jugendlichen und die Verzweiflung seiner besorgten Eltern ein. Beim Zeichnen von Comics schlüpft Donald in die Rolle eines Superhelden, lässt mit dem Stift seine pubertären Fantasien über Frauen Gestalt werden. Seine Eltern befürchten seinen Suizid und bitten einen Psychologen um Hilfe. Gleichzeitig aber entdeckt Donald die Liebe zu einem Mädchen.

Bei „Schwester in Weiß“ haben zwei Schwestern wegen unterschiedlicher Lebenskonzepte - die eine ist tief im Glauben verwurzelt, die andere Atheistin - schon fast die Verbindung zueinander verloren. Plötzlich ereignet sich ein dramatischer Unfall, bei dem die jüngere Schwester nicht nur ihre Familie, sondern auch ihr Gedächtnis verliert. Die zugefallene Tür in der Beziehung zwischen den beiden Schwestern öffnet sich wieder.

Programm

  • Do. 09.11.2017
    18.00 Uhr: Kinder! Liebe! Zukunft!
    20.30 Uhr: Am Ende eines viel zu kurzen Tages
  • Fr. 10.11.2017
    18.00 Uhr: Schwester in Weiß
    20.30 Uhr: Beim Leben meiner Schwester
  • Sa. 11.11.2017
    18.00 Uhr: Beim Leben meiner Schwester
    20.30 Uhr: Kinder! Liebe! Zukunft!
  • So. 12.11.2017
    18.00 Uhr: Am Ende eines viel zu kurzen Tages
    20.30 Uhr: Schwester in Weiß

Als Vorfilm wird jeweils ein Kurzfilm über das Diakonie-Hospiz Wannsee gezeigt. Im Anschluss an die 18.00 Uhr-Vorstellungen laden Mitarbeitende des Diakonie-Hospiz Wannsee ein, über die Filme zu sprechen und informieren über den Alltag in einem Hospiz sowie über Unterstützungsmöglichkeiten im ambulanten und stationären Bereich. „Buch in Wannsee“ präsentiert an allen Abenden einen Büchertisch mit ausgewählter Literatur zum Thema.

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