Aseptische Knochennekrose (Osteochondrosis Dissecans / Morbus Panner)

Hierbei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des Oberarmknochens nahe der Gelenkfläche zum Radiusköpfchen.

Was ist eine Aseptische Knochennekrose?

Es handelt sich um eine Durchblutungsstörung des Oberarmknochens nahe der Gelenkfläche zum Radiusköpfchen. Im Vordergrund stehen belastungsabhängige Schmerzen und je nach Stadium der Erkrankung auch Einklemmungsgefühle bzw. Bewegungseinschränkungen. Die Durchblutungsstörung des Knochens führt zur Ablösung des darüber liegenden Knorpels mit daraus resultierenden Beschwerden (wie bei freien Gelenkkörpern).

Wer ist betroffen?

Dies ist eine Erkrankung des aktiven, sportlichen Kindes / Jugendlichen. Sie tritt eher bei Jungen, als bei Mädchen auf.

Therapiemöglichkeiten

Die beste Prognose hat die Erkrankung, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Durch eine Reduktion der Belastung und Schonung des Ellenbogens kann ein schmerzfreier Zustand erreicht und die Abstoßung des Knorpels verhindert werden.

Sollte die Erkrankung jedoch erst in einem fortgeschrittenen Stadium mit (Teil-) Ablösung des Knorpels entdeckt werden, kann ein arthroskopischer Eingriff mit Anbohrungen des durchblutungsgestörten Bezirkes und einer entsprechenden Knorpeltherapie gute Ergebnisse erzielen.

Mehr Informationen zu operativen Maßnahmen eines Osteochondrosis dissecans/Morbus Panner erhalten Sie hier

 
 
 
Alle Informationen zum Thema
  • Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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