Nervenverletzungen

Nerven können durch spitze Gewalteinwirkung durchtrennt und geschädigt werden.

Was sind Nervenverletzungen?

Eine Verletzung im Bereich des bekannten Verlaufs eines Nerven ist verdächtig, letzteren beschädigt zu haben. In einem solchen Fall treten dann Ausfallerscheinungen wie Gefühlsstörungen und/oder Lähmungen auf.

Therapiemöglichkeiten

Gegebenenfalls ist es ratsam zunächst eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung durchzuführen. Im Zweifelfall oder bei sicherem Nervenschaden muß der Nerv operativ versorgt werden. Eine Nervennaht erfolgt mit Hilfe eines Operationsmikroskops unter Blutleere des Armes. Abhängig von der Art der Verletzung wird der Bereich nach der Operation ruhiggestellt.

Bei der Operation wird nur die äußere Hülle des Nerven mit sehr feinem Nahtmaterial repariert. Die Ausläufer der Nervenzellen müssen dann in dieser Leitstruktur wieder nach körperfern wachsen. Die geschieht unter optimalen Vorraussetzungen mit einer Geschwindigkeit von 1 mm pro Tag. Je älter der Patient, desto weniger wahrscheinlich ist eine vollständige Erholung des Nerven. Bei Defektverletzungen muß manchmal eine Überbrückung mit einem von anderer Stelle entnommenen Hautnerv, also eine Nerventransplantation, vorgenommen werden.

 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Domenica Falkenberg
    Immanuel Krankenhaus Berlin
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    14109 Berlin-Wannsee
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