Hüfte

Schmerzen, Einklemmungserscheinungen, Schnappen, eine verminderte Gehstrecke, oder eine eingeschränkte Beweglichkeit im Gelenk sind häufig und können verschiedenste Ursachen haben. Die Diagnose wird durch die gezielte Befragung der Patienten sowie eine körperliche Untersuchung gestellt, ergänzt durch weitere Untersuchungen der Funktionsdiagnostik.

Konservative Therapie ist erste Wahl

Die Basistherapie der meisten Erkrankungen des Hüftgelenkes ist die konservative Therapie, dass heißt eine Behandlung ohne Operation. Diese besteht aus unterschiedlichen Therapieformen. Vielfach gehört dazu (je nach Krankheitsursache): Physiotherapie, Gangschule, Kräftigung der Muskulatur, Massage, physikalische Anwendungen (Elektrotherapie, Ultraschallbehandlungen), eine Ernährungsumstellung oder eine Schuhzurichtung - ergänzt durch eine medikamentöse Therapie.

Operationen so invasiv wie nötig, so schonend wie möglich

Sollte diese konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen oder deutliche Nebenwirkungen zeigen, ist eine operative Therapie häufig der nächste Schritt. Viele Erkrankungen des Hüftgelenkes ohne eine fortgeschrittene Arthrose lassen sich durch eine Hüftgelenksarthroskopie erfolgreich behandeln. In seltenen Fällen, bei isolierten Schädigungen des Knorpels ohne eine fortgeschrittene Arthrose oder bei ausbleibender Knochenheilung nach einem Unfall oder einer Operation im Bereich des Hüftgelenkes kann auch eine Umstellungsoperation notwendig werden. Ist das Hüftgelenk aber schon fortgeschritten geschädigt und der Gelenkknorpel aufgebraucht, ist der Ersatz der Hüftgelenkes eine gute Therapiealternative.

Hüft-Kompass

Erkrankungen, die wir behandeln

  •  Hüftgelenksarthrose
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    Hüftgelenksarthrose

    Dies ist der Verschleiß des Hüftgelenks, insbesondere im hohen Alter. Dabei nutzt sich die Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf ab, so dass Knochen auf Knochen reiben kann. Dies schränkt die Beweglichkeit ein und führt zu Schmerzen vor allem unter Belastung und Innendrehung.  Mehr

  •  Schmerzhafte Hüft-Endoprothese
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    Schmerzhafte Hüft-Endoprothese

    Sehr selten kann es nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes zu Beschwerden im Bereich der Leiste und des Oberschenkelschaftes kommen. Hier gilt es aufmerksam nach den Ursachen zu forschen, wobei mechanische, infektiöse und funktionelle Problematiken in Betracht gezogen werden müssen. Mehr

  •  Einklemmungssyndrom der Hüfte
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    Einklemmungssyndrom der Hüfte

    Beim so genannten Femoro-Acetabulären Impingement wird die Gelenklippe am Pfannenrand des Hüftgelenks eingeklemmt. Dadurch verursacht das Beugen der Hüfte oder die Drehung des Beines nach innen einschießende Leistenschmerzen. Mehr

  •  Freie Gelenkkörper in der Hüfte
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    Freie Gelenkkörper in der Hüfte

    Unter einem freien Gelenkkörper in der Hüfte versteht man einen frei beweglichen Körper, der meist aus Knorpel, Knochen oder Bindegewebe besteht. Dieser verursacht Hüftschmerzen meist im Bereich der Leiste vor allem beim Beugen und der Drehung nach innen. Mehr

  •  Hüftfehlstellungen
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    Hüftfehlstellungen

    Die sogenannte Hüftgelenksdysplasie bezeichnet angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Achse des Oberschenkelknochens und Störungen bei der Knochenbildung der Hüftgelenkspfanne beim Neugeborenen. Dadurch wird der Hüftkopf nur unzureichend überdacht und im Extremfall kann sich die Hüfte ausgekugeln. Mehr

  •  Knorpelschaden in der Hüfte
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    Knorpelschaden in der Hüfte

    Die Knorpelschicht sorgt dafür, dass Oberschenkelknochen und Hüftgelenksknochen problemlos hin- und hergleiten und eine schmerzfreie Bewegung ermöglicht wird. Durch Überbelastung, Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen kann der Knorpel geschädigt werden. Dadurch wird die Beweglichkeit des Hüftgelenks eingeschränkt und bei Belastung treten Schmerzen auf. Mehr

  •  Risse der Hüftgelenkslippe
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    Risse der Hüftgelenkslippe

    Dies wird auch als Labrumläsion bezeichnet. Der vordere, obere und hintere Rand der knöchernen Hüftgelenkspfanne wird von einem Ring aus Fasergewebe umschlossen, der sogenannten Hüftgelenkslippe. Durch unterschiedliche Ursachen kann diese einreißen und dann zu Schmerzen beim Beugen oder der Einwärtsdrehung des Oberschenkels führen. Mehr

Therapien, die wir anbieten

  •  Hüftarthroskopie
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    Hüftarthroskopie

    Schmerzen im Hüftgelenk können durch viele Erkrankungen verursacht werden. Da viele dieser Erkrankungen / Verletzungen zu einer beschleunigten Entwicklung der Arthrose führen, ist hier eine frühe und rechtzeitige Behandlung durch eine Hüftarthrokopie notwendig. Mehr

  •  Minimal-invasiver Hüftgelenksersatz
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    Minimal-invasiver Hüftgelenksersatz

    Mit diesem Eingriff kann den meisten Menschen, die unter dauerhaften Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leiden, regelmäßig mit sehr gutem Erfolg geholfen werden. Dank neuer Operationstechniken und der Verbesserung der Implantate wurden in den letzen Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Mehr

  •  Hüftkappen-Oberflächenersatz
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    Hüftkappen-Oberflächenersatz

    Der Oberflächengelenkersatz der Hüfte ist vor allem für junge Patienten eine vielversprechende Alternative zur Standard-Hüftgelenksprothese. Die ursprüngliche Anatomie wird dabei erhalten und möglichst wenig vom Oberschenkelknochen abgetragen. Mehr

  •  Synovektomie der Hüfte
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    Synovektomie der Hüfte

    Unter einer Synovektomie versteht man die operative Entfernung der Gelenksschleimhaut, wenn diese gewuchert ist oder sich entzündet hat und so Schmerzen und Beschwerden bereitet. Mehr

 
 
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Ansprechpartner

  • Dr. med. Peter Naatz
    Chefarzt der Abteilung für Untere Extremität, Endoprothetik, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Annegret Randow
    Immanuel Krankenhaus Berlin Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-282
    F 030 80505-285
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  • 10 August 2017
    Wirbelsäulenchirurgie – Risiko oder Routine?
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  • 06 Oktober 2017
    Fasten für Gesunde im Alltag
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  • 11 November 2017
    25. Tag des Herzzentrums – ein besonderes Jubiläum
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