Tenolyse

Bei der Tenolyse handelt es sich um das operative Lösen von Sehnenverklebungen.

Was ist eine Tenolyse?

Bei der Tenolyse werden verklebte Sehnenstränge operativ gelöst. Durch Narben verklebte Sehnen führen häufig zu passiven und aktiven Bewegungseinschränkungen.

Therapieschritte und Nachbehandlung

Operativ werden unter Blutleere und mit Hilfe einer Lupenbrille Narben entfernt und Sehnen von Verklebungen befreit. Dieses muss manchmal recht langstreckig erfolgen. Wichtig ist es, insbesondere bei den Beugesehnen, deren Halt- und Führungsapparat nicht zu verletzen. Durch gewebeschonendes Operieren wird verhindert, dass neue Verklebungen entstehen. 

Sehnenverklebungen haben oft lange bestanden. Dann muss unter stationären Bedingungen beübt werden. Manchmal muss der Patient während der Krankengymnastik erst wieder lernen, die betreffenden Muskel anzusteuern. Eine Betäubung der Nerven durch einen nervennah am Oberarm gelegten Katheter (Plexuskatheter) kann notwendig werden.

 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Domenica Falkenberg
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
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