Komplexe Handtherapie

Unter der komplexen Handtherapie versteht man die stationäre Reha-Behandlung nach Eingriffen an der Hand.

Was ist die komplexe Handtherapie?

Nach Operationen an der oberen Extremität erfolgt eine intensive stationäre Nachbehandlung für etwa 3 Wochen.

Welche Krankheitsbilder werden damit behandelt?

Auch bei Gelenkersatz an der oberen Extremität ist oft eine stationäre Nachbehandlung sinnvoll. Dieses gilt sowohl für die auch bei uns durchgeführten Implantationen von Schulter- und Ellenbogen- wie auch für Fingergelenksprothesen.
Eingriffe nach Voroperationen müssen oft besonders intensiv nachbehandelt werden. Hierzu zählen beispielsweise Narben- und Sehnenlösungen sowie Rezidiveingriffe bei einer Dupuytrenschen Kontraktur.

Therapieschritte bei der komplexen Handtherapie

Gleich am ersten Tag nach der Operation werden die Nachbargelenke, ggf. auch das operierte Gelenk selbst beübt. Es wird ein physio-, ergotherapeutisches Programm erstellt, das individuell abgestimmte, mehrfach täglich einzeltherapeutische Behandlungen und Anwendungen enthält.

Diese werden durch Anfertigung angepasster dynamischer und/oder statischer Schienen ergänzt. Unter Umständen sind zusätzliche, gezielte schmerztherapeutische Maßnahmen notwendig. Hierzu kann die Anlage eines Plexuskatheters zur zeitweiligen Ausschaltung der Armnerven gehören.

Eine psychotherapeutische Behandlung wird angeboten. Das Behandlungsteam modifiziert in täglichen Besprechungen den Therapieplan. Um ein möglichst gutes funktionelles Ergebnis zu erreichen, sollte ein stationärer Aufenthalt von etwa 3 Wochen eingeplant werden.

Was bewirkt die Behandlung?

Gerade bei Eingriffen an der Hand lässt sich diese Form der Komplexen Handtherapie im ambulanten Bereich nicht durchführen. Das Ergebnis einer Operation wird durch die Nachbehandlung jedoch entscheidend beeinflusst.

 
 
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