Knochentransplantation

Bei nicht verheilenden Brüchen reicht es manchmal nicht, lediglich die Fragmente neu zu fixieren. Dann können bei einer Knochentransplantation körpereigene Knochen verpflanzt werden.

Was ist eine Knochentransplantation?

Eine Knochentransplantation ist eine Verpflanzung von körpereigenem Knochen. 

Therapieschritte und Nachbehandlung

Bei nicht verheilenden Brüchen reicht es manchmal nicht, lediglich die Fragmente neu zu fixieren. Es muss dann Geflechtknochen eingebracht werden, um das Knochenwachstum anzuregen. In einem solchen sind viele knochenbildende Zellen (Osteophyten) vorhanden. Der Geflechtknochen (Spongiosa) befindet sich im Innern der Knochen. Entnahmestellen sind beispielsweise die körperferne Speiche, die körpernahe Elle oder der Beckenkamm. Es kann sein, dass der transplantierte Knochen auch eine stabilisierende Funktion ausüben muss. In einem solchen Fall wird ein Span entnommen. Dies erfolgt vorzugsweise ebenfalls aus dem Beckenkamm.

Die Dauer der Ruhigstellung nachfolgender Beübung ist abhängig von dem jeweiligen aufgefüllten Defekt und dessen Lokalisation.

 
 
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    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

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    Immanuel Krankenhaus Berlin
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