Handgelenksarthroskopie

Bei der Handgelenksarthroskopie handelt es sich um eine spiegelungstechnische Handgelenksoperation.

Was ist eine Handgelenksarthroskopie?

Unter einer Handgelenksarthroskopie versteht man ein diagnostisches Verfahren zur Abklärung von Schäden der Handgelenke. Über zwei Millimeter großen Inzisionen kann so das Innere des Handgelenks genau inspiziert werden. Gleichzeitig sind auch Eingriffe möglich, wenn Erkrankungen wie Bandverletzungen oder freie Gelenkkörper vorliegen. Handgelenksentzündungen, Knorpelschäden und TFCC-Läsionen, also Schäden des Meniskus des Handgelenks, können arthroskopisch behandelt werden.

Zunächst wurden endoskopische Verfahren an den Hohlorganen angewandt. Später wurden größere Gelenke arthosokopiert. Mit Verfeinerung des Instrumentariums war es bald möglich, auch kleinere Gelenke zu spiegeln.

Therapieschritte und Nachbehandlung

Bei der Handgelenksarthroskopie werden durch einen kleinen Schnitt eine Kamera und über einen weiteren kleinen Zugang das entsprechende Instrumentarium eingeführt. Dazu ist der Patient unter Vollnarkose, der Arm wird seitlich vom Operationstisch hochgelagert. Während der Operation wird das Handgelenk fortlaufend gespült. Es werden entsprechend dem gewünschtem Eingriff verschiedene spezielle Instrumente benutzt. So etwa „ Shaver“ zum Glätten von Oberflächen oder Zangen und Stanzen zum Entfernen von entzündlichem Gewebe, Hohlnadeln zur Durchführung von Nähten.

Abhängig von der Art der Operation ist die Dauer der postoperativen Ruhigstellung. So kann nach einer unkomplizierten Knorpeloperation das Gelenk bereits wenige Tage nach dem Eingriff wieder frei bewegt, und in der Regel auch wieder belastet werden. Nach einem komplexeren Eingriff, wie beispielsweise einer Kreuzbandoperation, kann die Schonungszeit jedoch mehrere Wochen betragen.

 
 
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    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

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