Arthrolyse der Hand- und Fingergelenke

Eine Arthrolyse ist das chirurgische Säubern der Hand- und Fingergelenke.

Was ist eine Arthrolyse?

Nach Verletzungen oder Infektionen kann es zu Gelenkverklebungen und -blockierungen kommen. Um die Beweglichkeit des betroffenen Gelenkes wiederherzustellen, kann eine Arthrolyse durchgeführt werden. Hierbei werden die Verwachsungen am oder im Gelenk unter Narkose operativ gelöst.

Therapieschritte und Nachbehandlung

Nachdem der Patient narkotisiert wurde, wird das betroffene Gelenk chirurgisch eröffnet. Dies geschieht unter Blutleere und mit Hilfe einer Lupenbrille. Unter Schonung der stabilisierenden Bänder wird Narbengewebe, welches sich in und um das Gelenk herum befindet, entfernt. Auf diese Weise wird das Gelenk wieder mobilisiert.

Therapieentscheidend ist die intensive kranken- und ergotherapeutische Beübung nach dem Eingriff. Dies muss oft unter Ausschaltung der Schmerznerven durch einen nervennah am Oberarm gelegten Plexuskatheter stationär erfolgen. 

 
 
Seite drucken
 
Alle Informationen zum Thema

Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Domenica Falkenberg
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-920
    F 030 80505-925
    E-Mail senden
    vcard herunterladen

Termine

  • 06 Oktober 2017
    Fasten für Gesunde im Alltag
    mehr
  • 11 November 2017
    25. Tag des Herzzentrums – ein besonderes Jubiläum
    mehr

Weitere Termine

  • Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

Direkt-Links