Tumoren an Hand und Fingern

Es handelt sich hierbei um zumeist gutartige Gewebswucherungen im Bereich der Hand, die nicht im Körper streuen.

Gutartige Weichteiltumoren an der Hand

Was sind gutartige Weichteiltumoren an der Hand?

Es tritt eine meist schmerzlose Schwellung im Bereich der Hand auf. Diese kann sich dann unterschiedlich schnell vergrößern und gegebenenfalls durch Druck auf andere Strukturen zu Bewegungseinschränkungen und Funktionsausfällen führen. Tumoren können prinizipell von allen Geweben des Körpers ausgehen. Manchmal gibt es anlagenbedingte Neigungen dazu.

Diagnose

Mit Röntgenaufnahmen werden knöcherne Schäden oder Ursachen erfaßt. Auf Magnetresonanztomographie (MRT) -Bildern kann man die genauere Ausdehnung der Neubildung erfassen.

Therapiemöglichkeiten

Der Tumor wird operativ unter Blutleere des Armes und Zuhilfenahme einer Lupenbrille entfernt. Dies kann unter Umständen sehr aufwendig sein. Es muß sichergestellt sein, dass das gsamte veränderte Gewebe herausgenommen wird, um einem Wiederauftreten des Tumors vorzubeugen. Das entnommene Gewebe wird zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt.

Enchondrom

Was ist ein Enchondrom?

Ein Enchondrom ist eine gutartige Knochengeschwulst bei der der Patient eine schmerzlose, langsam zunehmende Schwellung an der Hand feststellt. Am häufigsten treten Enchondrome in den Fingergliedern oder Mittelhandknochen auf. Wenn sie sehr groß werden, können sie machmal den Knochen so sehr schwächen, dass er bei einem Bagatelltrauma bricht.

Diagnose

Der Goldstandart zur Diagnostik ist die Röntgenaufnahme, auf welcher man die für ein Enchondrom typische Formation erkennen kann. Der Knochen erscheint oft blasig aufgetrieben.

Therapiemöglichkeiten

Kleine Enchondrome kann man durch regelmäßig durchgeführte Röntgenaufnahmen kontrollieren. Besteht die Gefahr, dass der betroffene Knochen zu sehr geschwächt wird, sollte das Enchondrom operativ ausgeschält werden. Das entnommene Gewebe wird dann zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt. Der entstandene Defekt muss mit aus der Speiche oder, bei sehr großen Höhlen, aus dem Beckenkamm entnommenen Knochen wieder aufgefüllt werden. Nach der Operation wird die Hand in einem Gips für 4 – 6 Wochen ruhiggestellt.

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Kathrin Mund
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-920
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  • Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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