Stumpfbeschwerden

Nach Amputationsverletzungen können sehr empfindliche Stümpfe entstehen.

Wichtige Symptome und Ursachen

Bei Stumpfbeschwerden ist dieser ist bläulich verfärbt, verschmälert und extrem berührungsempfindlich. Die Nervenstümpfe sind manchmal nur von wenigen Weichteilen geschützt. Auch die Durchblutung des Stumpfes kann gestört sein. Der Knochestumpf kann nur unzureichend „gepolstert“ sein.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Zunächst wird mit einer Röntgenuntersuchung geprüft, ob Knochenfragmente oder -vorsprünge die Weichteile stören.

Ein Stumpf kann derart schmerzhaft sein, dass die gesamte Hand nicht mehr eingesetzt wird. Dann wird der Stumpf operativ versorgt. Hierbei werden spitze Knochenvorsprünge abgetragen und störende Fragmente entfernt. Manchmal muß der Knochen etwas gekürzt werden, um eine verbesserte Weichteildeckung zu erreichen. Die Nervenstümpfe werden ebenfalls gekürzt und tiefer in das Gewebe eingebettet. Schlimmenstfalls wird nachamputiert, das heißt der Stumpf gekürzt oder insgesamt entfernt. Danach erfolgt die sofortige Beübung der gesamten Hand. Regelmäßiges Beklopfen führt zu einer „Abhärtung“ und macht den Stumpf unempfindlicher.

 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Domenica Falkenberg
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
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