Strecksehnenruptur am Fingerendgelenk

Bei der Strecksehenenruptur am Fingergelenk handelt es sich um einen Riß der Strecksehne durch ein stumpfes Trauma.

Die wichtigsten Symptome und Ursachen

Das Endglied des betreffenden Fingers „hängt“ und läßt sich nicht mehr aktiv strecken. Der körperferne Anteil der Strecksehne über dem Fingerendgelenk ist äußerst dünn. Ist dieser durch entzündliche Veränderungen zum Beispiel bei Endgelenksarthrose geschwächt, ist er sehr verletzlich. Ein klassischer Unfallmechanismus ist das Reißen der Sehne beim Stopfen eines Lakens zwischen Bettrahmen und Matratze.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Auf Röntgenbildern wird eine knöcherne Verletzung ausgeschlossen. Die Sehne ist über dem Fingerendgelenk sehr dünn und faserig aufgebaut, sodass Nähte hier nicht halten. Für die Heilung müssen die Rupturränder jedoch aneinander liegen. Das ist in Streckstellung des Gelenkes der Fall. Erreicht werden kann dieses durch eine Schienenbehandlung oder durch die innere Fixierung des Gelenkes mit einem Draht. Die Position muss für mindestens 8 Wochen eingehalten werden, erst dann können Schiene oder Draht entfernt werden. Oft wird die Ruptur erst nach einigen Wochen wahrgenommen. Dann wird in gleicher Weise ruhiggestellt, Narbengewebe zwischen den Sehnenstümpfen muss jedoch operativ ausgeschnitten werden. Gegebenenfalls muss nachfolgend Ergotherapie erfolgen. 

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Kathrin Mund
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
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