Ruptur der Daumenstrecksehne

Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um die Ruptur der Sehne des Musculus extensor pollicis longus.

Die wichtigsten Symptome und Ursachen

Der Daumen kann im Endgelenk nicht mehr aktiv gestreckt werden. Es können Schmerzen und Schwellung im Verlauf der Sehnen bestehen. Die Sehne, mit welcher das Daumenendgelenk gestreckt wird, verläuft um einen Knochenvorsprung an der körperfernen Speiche (Lister-Tuberkel) in einem engen Kanal (3. Strecksehnenfach). Hier kann es nach Brüchen oder bei Rheumatikern zu einer Ruptur kommen.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Das Daumenendgelenk muss intakt sein und sich passiv bewegen lassen. Mit einer Röntgenaufnahme wird dessen Integrität bestätigt. Auch das Handgelenk wird geröntgt, um mögliche störende Knochenvorsprünge zu lokalisieren.

Da die Sehne aufgerieben ist, kann sie nicht direkt genäht werden. Es wird daher eine der beiden Strecksehnen des Zeigefingers „umgelenkt“ und an den körperfernen Stumpf der rupturierten Daumensehne gekoppelt. Danach ist die Funktion des Zeigefingers nicht eingeschränkt. Nach der Operation muß für 6 Wochen eine spezielle Schiene getragen und der Daumen beübt werden.

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Kathrin Mund
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-920
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  • Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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