Lunatumzyste

Bei einer Lunatumzyste handelt es sich um eine Raumforderung im Mondbein.

Diagnose einer Lunatumzyste

Die Zyste kann entweder als Zufallsbefund oder durch Diagnostik nach unklaren Schmerzen im Handgelenk festgestellt werden. Es werden zunächst Röntgenaufnahmen angefertigt, auf welchen eine meist kreisrunde Aufhellung im Mondbein festzustellen ist. Im MRT kann man die genauere Ausdehnung und Begrenzung der Zyste eruieren.

Therapiemöglichkeiten

Eine Knochenzyste kann grundsätzlich in jedem Knochen auftreten. Sie muß nur behandelt werden, wenn sie Beschwerden macht oder droht, den Knochen so weit zu schwächen, daß er brechen könnte. Bei der Operation wird bei Blutleere des Armes und mit Hilfe von vergrößernden Instrumenten die Zyste ausgeschält. Sind größere Raumforderungen vorhanden, ist ggf. eine Auffüllung mit aus dem Beckenkamm oder aus der Speiche entnommenem Geflechtknochen notwendig. Ob nach der Operation eine Schienenbehandlung notwendig wird, hängt ebenfalls von der Größe des Defektes ab.

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Kathrin Mund
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
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  • Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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