Lunatumnekrose

Bei der Lumatumnekrose handelt es sich um ein Absterben des Mondbeines.

Was ist eine Lumatumnekrose?

Es bestehen unklare Handgelenksschmerzen insbesondere bei Belastung.

Durch übermäßige Druckbelastungen auf das Mondbein kann dieses durchblutungsgestört sein. Das kann z. B. bei einer relativ zur Elle zu langen Speiche auftreten. Langjährige Arbeit an Rüttelinstrumenten wie Pressluftbohrern kann ebenfalls zur Mondbeinnekrose führen. Häufig lässt sich jedoch keine Ursache festmachen.

Auf Röntgenbildern sieht man eine Verdichtung des Mondbeins, die unter Umständen mit dessen Deformierung und begleitender Arthrose einhergeht.

Therapiemöglichkeiten

Die Behandlung einer Mondbeinnekrose hängt sehr stark von dessen Stadium ab. Ist das Mondbein lediglich teilweise abgestorben, kann es zur Durchblutungsförderung angebohrt werden. Um Druck von dem Mondbein zu nehmen, wird die Speiche operativ verkürzt. Dabei wird eine wenige Millimeter dicke Scheibe aus dieser herausgesägt und dann wird die Speiche mit einer Platte und Schrauben fixiert.

Ist das gesamte Mondbein abgestorben, kann es durch das an einem Gefäßstiel belassene, verlagerte Erbsenbein ersetzt werden. Besteht bereits eine Arthrose, wird das abgestorbene Mondbein entfernt und das Handgelenk muss teilversteift werden (s. mediokarpale Teilarthrodese). Erfasst die Arthrose das gesamte Handgelenk, erfolgt die Vollversteifung (s. Plattenarthrodese des Handgelenks).

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

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    Immanuel Krankenhaus Berlin
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