Hämangiom

Bei einem Hämangiom handelt es sich um eine gutartige Blutgefäßgeschwulst, die auch Blutschwamm genannt wird.

Wichtige Symptome und Ursachen

Typisch bei diesem Krankheitsbild ist eine weiche, bläuliche Schwellung in der Hohlanhand, die langsam grösser wird. Es handelt sich um eine gutartige Wucherung der Blutgefäße, die regelrechte Knäule ausbilden kann. Oft sind die Neubildungen von Geburt an angelegt und werden im Laufe des Lebens langsam größer. Auslösende Umweltfaktoren sind nicht bekannt. Hämangiome neigen zu Rezidiven.

Diagnose und mögliche Therapieformen

Es sollte bei der Untersuchung abgeklärt werden, ob knöcherne Veränderungen vorliegen. Auf Röntgenaufnahmen sind diese gut auszuschliessen. Zielführend ist eine Magnetresonanztomographie mit Kontrastmittelgabe, um neben der Ausdehnung der Geschwulst auch deren Ursprungsgefäß darzustellen.

Da diese Tumoren dazu neigen, allmählich grösser zu werden und dadurch die Handfunktion gestört werden kann, sollte das veränderte Gewebe operativ entfernt werden. Dabei wird unter Zuhilfenahme eines Mikroskopes und bei Armblutleere operiert. Es muss der ernährende Gefäßstiel, das Ursprungsgefäß, aufgesucht und verödet werden. Das entnommene Gewebe wird zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt.

 
 
 
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Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med.
    Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin
    Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin

    Chefarzt-Sekretariat
    Kathrin Mund
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
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