Ruptur der Daumenstrecksehne

Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um die Ruptur der Sehne des Musculus extensor pollicis longus.

Die wichtigsten Symptome und Ursachen

Der Daumen kann im Endgelenk nicht mehr aktiv gestreckt werden. Es können Schmerzen und Schwellung im Verlauf der Sehnen bestehen. Die Sehne, mit welcher das Daumenendgelenk gestreckt wird, verläuft um einen Knochenvorsprung an der körperfernen Speiche (Lister-Tuberkel) in einem engen Kanal (3. Strecksehnenfach). Hier kann es nach Brüchen oder bei Rheumatikern zu einer Ruptur kommen.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Das Daumenendgelenk muß intakt sein und sich passiv bewegen lassen. Mit einer Röntgenaufnahme wird dessen Integrität bestätigt. Auch das Handgelenk wird geröntgt, um mögliche störende Knochenvorsprünge zu lokalisieren.

Da die Sehne aufgerieben ist, kann sie nicht direkt genäht werden. Es wird daher eine der beiden Strecksehnen des Zeigefingers "umgelenkt" und an den körperfernen Stumpf der rupturierten Daumensehne gekoppelt. Danach ist die Funktion des Zeigefingers nicht eingeschränkt.. Nach der Operation muß für 6 Wochen eine spezielle Schiene getragen und der Daumen beübt werden.

 
 
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22. Tag des Herzzentrums

  • 08. November 2014
    Individualisierte Therapien für kritisch kranke Patienten mehr

Ansprechpartner

  • Chefärzte Dr. med. Michael Berndsen und Dr. med. Georg Garanin Chefärzte der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirugie am Immanuel Krankenhaus Berlin
    Chefarzt-Sekretariat Domenica Falkenberg
    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstraße 63
    14109 Berlin-Wannsee
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